Details
ISBN/EAN: 978-3-525-45193-9
Einband: kartoniertes Buch
Weitere Details
Herausgeber:
Uwe Britten
Uwe Britten
Auflage:
1. Auflage 2017
1. Auflage 2017
Erschienen am:
11.09.2017
11.09.2017
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
144 S., 5 Illustr., 5 Fotos, 5 Abb.
144 S., 5 Illustr., 5 Fotos, 5 Abb.
Format (T/L/B):
1 x 20.7 x 12.5 cm
1 x 20.7 x 12.5 cm
Hersteller:
Vandenhoeck & Ruprecht
ute.schnueckel@brill.com
Theaterstraße 13
DE 37073 Göttingen
Vandenhoeck & Ruprecht
ute.schnueckel@brill.com
Theaterstraße 13
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Das Gehirn selbst nimmt sich nicht wahr: Hirnforschung und Psychotherapie
Andreas Heinz und Gerhard Roth im Gespräch mit Uwe Britten, Psychotherapeutische Dialoge
28,00 €
inkl. MwSt.
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Beschreibung
Der Mensch ist ein biologisches Wesen. Damit entstehen auch alle psychischen Phänomene innerhalb einer biologischen Struktur, nämlich der des Gehirns. Wer daraus jedoch folgert, psychische Beeinträchtigungen ließen sich etwa mit einem Mehr oder Weniger an Dopamin oder Serotonin im synaptischen Spalt erklären, irrt, denn viel zu komplex und wechselwirkend ist die Funktionsweise der neuronalen Struktur, um sie mit einem schlichten 'Wenn A, dann B' zu erklären. Hochkomplexe psychische Beeinträchtigungen und Erkrankungen resultieren zudem aus einer von Sinnfragen überlagerten inneren Auseinandersetzung des Menschen mit sich selbst. So werden sowohl reine Biologisten als auch jene Fachleute, die einen von neuronalen Abläufen unabhängigen menschlichen 'Geist' propagieren, dem komplizierten Zusammenspiel von Hirnphysiologie einerseits sowie der kulturellen, also psychosozial gewordenen Überformung durch Sinngebung andererseits nicht gerecht. Gerhard Roth und Andreas Heinz diskutieren in ihrem Gespräch die vielschichtigen Bedingungen, die das Entstehen psychischer Störungen nach sich ziehen können. Die Hirnforschung wirkt hier als hilfreiche Stütze der Psychotherapie, zeigt dieser aber auch die Begrenztheit bisheriger therapeutischer Wirkmodelle auf.
Über Andreas Heinz, Gerhard Roth
Prof. Dr. phil. Dr. rer. nat. Gerhard Roth war von 1976 bis 2008 Professor für Verhaltensphysiologie und Entwicklungsneurobiologie am Institut für Hirnforschung der Universität Bremen. Er war von 1997 bis 2008 Gründungsrektor des Hanse-Wissenschaftskollegs und von 2003 bis 2011 Präsident der Studienstiftung des deutschen Volkes. Er hat über 200 Fachartikel und erfolgreiche Sachbücher im Bereich der Neurobiologie und Neurophilosophie veröffentlicht.
Schlagzeile
Psychische Beeinträchtigungen und Erkrankungen resultieren aus neuronalen, hirnphysiologischen Prozessen sowie aus einer von Sinnfragen überlagerten inneren Auseinandersetzung des Menschen mit sich selbst.